Wie motiviere ich mich zum Sport?

Wie motiviere ich mich zum Sport?

Eigentlich macht Sport und Bewegung ja Spaß, aber man muss sich immer erst wieder daran erinnern. Im heutigen Blogpost geht es darum, wie du dich zum Sport motivieren kannst und wie du dran bleibst.

Nach einer kurzen Sommerpause melde ich mich zurück mit diesem Post. Ich hoffe, ihr hattet und habt alle einen tollen  Sommer (wettertechnisch wurden wir ja verwöhnt in Berlin). Aber oft ist es auch schwer nach einer Pause oder dem wohlverdienten Urlaub wieder in  seine Alltags- und Sportroutine reinzukommen. 


In der heutigen Podcastfolge spreche ich mit Steffi Meyer, Kampfsportlerin und mehrfache Deutsche und Berliner Meisterin unter Anderem im Vollkontakt, über dieses Thema und wir beleuchten ihre Methoden.

Folge 6: Sportmotivation mit Kampfsportlerin Steffi Meyer

Um wieder „on Track“ zu kommen mach dir klar, warum du Sport treibst. Im Endeffekt kennen wir alle die Vorteile von Sport und die Leute, die sich nicht gern bewegen, haben noch nicht den richtigen Sport für sich gefunden! Und das ist schon der erste Punkt:

Photo by Tim Savage from Pexels
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Finde einen Sport der dich glücklich macht

Sport zu treiben oder an seiner Fitness zu arbeiten bedeutet nicht immer nur ins Fitnessstudio zu rennen. Wer das mag, kann dabei bleiben, aber für mich bedeutet Sport auch immer eine gute Zeit zu haben, mit netten Leuten zu schwitzen oder im Team zu spielen. Auch Tanzen, schwimmen oder einfach joggen gehen nach oder vor der Arbeit um einen klaren Kopf zu bekommen, ist toll. Es gilt also, einfach alles mögliche auszuprobieren um den Sport zu finden, der dir Freude macht und für den du gern ins Schwitzen kommst und das kann auch sowas wie Trampolinspringen oder Hula Hoop sein – entdecke das neugierige Kind in dir wieder! 

Photo by nappy from Pexels

Knüpfe Kontakte

Menschen sind Herdentiere und wenn wir uns mal nicht nach Gesellschaft fühlen, gibt es ja noch Home workouts oder andere Alternativen(also keine Ausreden!). Ich hatte mich damals für Kampfsport entschieden, weil mir nicht nur der Sport an sich zusagte, sondern mir gefiel auch das Zusammengehörigkeitsgefühl und wie herzlich ich in die Familie aufgenommen wurde. Es hat einfach Spaß gemacht Gleichgesinnte zu treffen und mit ihnen zu wachsen und wirkliche tiefe Freundschaften zu schließen. Deswegen mein Tipp, auch wenn du schüchtern bist, versuche Anschluss zu finden in dem Sport deiner Wahl. Wenn du mit anderen Spaß hast und eine gute Zeit verlebst, freust du dich auf jedes Training und bleibst am Ball. Auch Kollegen können tolle Trainingspartner sein! Verabrede dich zum Sport-Date, mindestens einmal wöchentlich. 

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Vergiss den Arbeitsstress

Was wirklich oft die Motivation zerstört, sind Gedanken an die Arbeit oder das Grübeln über private Probleme. Wenn du dich trotz Stress zum Sport durchgerungen hast, dann sei voll dabei, sonst bereust du es danach und bist demotiviert. Mach deine Lieblingsmusik an, atme ein paar mal tief durch und lass den Alltag hinter dir. Jetzt zählt nur der Sport! Das ist deine Me-Time. Jetzt  kümmerst du dich nur um dich. Dazu gehört auch, dass du dich nicht mit anderen während deiner Einheit vergleichst und dich auch nicht schämst für deinen Körper. Bleib ganz bei dir und frag um Hilfe wenn dir was komisch vorkommt oder du nicht weißt wie es richtig geht. Niemand verurteilt dich und wenn doch, dann kann es dir meist egal sein. Das heißt du sollst auch nicht über dich urteilen. Vielleicht klappt heute der Kopfstand in deiner Yogasession nicht so gut, na und? Nächste mal wieder… Verschwende nicht so viel Zeit darauf zu bewerten oder zu bereuen. 

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Mache Sport zu einer Priorität

Sport sollte ein wichtiger Teil in deinem Leben sein. Wenn du alle obern Punkte schon umgesetzt hast, wirst du von ganz allein Wert darauf legen regelmäßig zum Sport zu gehen, weil es einfach eine Notwendigkeit für dich geworden ist um Abzuschalten und Runterzukommen. Versuche deinen Sport nur abzusagen, wenn es wirklich nicht anders geht oder auf einen anderen Tag zu verschieben, wo du wirklich dazu kommst, an deiner Fitness zu arbeiten. Plane im Voraus deine Sporteinheiten für die Woche und bleib dabei. Manchmal muss man sich auch dazu durchringen eine Einheit durchzuziehen, aber ich kenne niemanden, der es danach bereut zum Sport gegangen zu sein. Wirklich NIEMANDEN! Was auch hilft: Schaffe dir dein eigenes Equipment an. Investiere in gute Laufschuhe, Boxhandschuhe oder eine schöne Yogamatte, sodass du Spaß hast diese Sachen zu benutzen. 

Sport bedeutet, Zeit für dich und deinen Körper in den Alltag zu integrieren. Und du solltest absolut nicht zu kurz kommen in deiner Work-Life-(Sport)-Balance. 

 

Vorteile, wenn du regelmäßig Sport treibst

  • du wirst ausgeglichener im Alltag sein
  • du wirst fitter und entdeckst Muskeln, die du geglaubt hast nicht zu haben (und vorher nie gespürt hast)
  • du wirst selbstbewusster und zufriedener mit dir und deinem Körper
  • du gönnst dir mehr Zeit für dich
  • du wirst mehr Energie haben (abgesehen vom Muskelkater am Anfang)
  • du beugst typischen Büromenschen-Krankheiten vor, wie Rückenschmerzen, Burn-Out und dem allgegenwertigen Rundrücken
  • deine Haltung wird besser
  • deine Laune wird besser
  • du hast ein Ventil um Stress abzubauen
  • du lernst neue Leute kennen und vielleicht auch Freunde fürs Leben oder sogar einen Partner
  • du wirst auch im Alter noch fit sein
  • … (ich kann diese Liste endlos fortführen…)

Also wenn das nicht mal viele Vorteile sind! 

Wer in Berlin lebt, kann gern mal mein Training ausprobieren und schauen, ob nicht Martial Arts Fitness genau sein Sport ist. Es würde mich auf jeden Fall freuen!

Wie steht es mit euch? Welchen Sport liebt ihr und was sind für euch die wichtigsten Vorteile am Sport? Schreibt es mir gern in die Kommentare.

Eure Hong

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