3 Basis Kicks im Kampfsport

Hallo ihr Lieben,

in meinem ersten Blogbeitrag soll es um Basis Kicks gehen, die in vielen Kampfsportarten Verwendung finden. Natürlich gibt es oft andere Ausführungen, je nach Kampfsportart. Denn jede hat andere Ansätze für den Einsatz von Kicks. Es gibt unter Anderem Pushkicks, geschnappte und durchgezogene Kicks. Mit einem Pushkick verschafft man sich Platz und bringt den Gegner auf Distanz. Geschnappte Kicks zielen auf empfindliche Körperstellen, wie den Solarplexus, ab. Sie geben einen kurzen Impuls oder stören (den Gegner). Durchgezogene Kicks sind sehr effektvoll um den Gegner zu Boden zu bringen.

In diesem Post erläutere ich euch 3 Basis Kicks (bitte verzeiht, dass ich die Blickrichtung auf den Bildern ändere, habe leider nicht so viel Platz Zuhause…) :

Front Kick

Der Front Kick kann effektvoll zum Platzschaffen genutzt werden. Gleichzeitig ist er auch gut um gezielt den Solarplexus zu treffen und so den Gegner außer Gefecht zu setzen.

Dabei muss der Standfuß aufgedreht werden (45°- 90°) um die Hüfte zu öffnen und stabiler zu stehen. Dann hebt das Knie, des zu tretenden Beins auf die gewünschte Höhe an. Danach erst das Schienbein und den Fuß, mit angezogenen Zehen, ausstrecken für den Kick. Getreten wird mit dem Fußballen. Wurde das Ziel getroffen, wird das Schienbein wieder angeklappt und das Bein hinten abgesetzt (man kann es natürlich auch vorne absetzen, je nach Folgetechnik). Auf Pratzen, die nach unten geneigt sind, wird mit dem Fußspann getroffen (bei dieser Übung geht es oft eher um Schnelligkeit). Bei großen Pads (auch Schilder genannt) kann man für mehr Druck den ganzen Fuß aufsetzen. Vergesst nicht die Hüfte mit nach vorne zu schieben für mehr Reichweite, Druck und Stabilität.

Roundhouse Kick

Der Roundhouse Kick ist ein beliebter Tritt. Er ist sehr vielseitig und sieht auch auf Fotos, gut ausgeführt, schön aus. Beim Roundhouse wird der Standfuß weit aufgedreht (90°-180°) um die Hüfte zu öffnen. Das Knie wird anders als beim Front Kick schräg (etwa 45°) nach oben angehoben. Wenn der Kick ausgeführt wird, sollten Schulter, Hüfte, Knie und Fuß auf einer Linie sein für die optimale Distanzüberbrückung. Bei diesem Kick ist der Fuß gestreckt – wir treffen den Kopf, Rumpf oder den Oberschenkel mit dem Fußspann bis unteres Schienbein. Hierbei sollte jeder selbst schauen, wie empfindlich er ist. Manchen ist es unangenehm nur mit dem Spann zu treten, weil der Hebel da groß ist und man Knieschmerzen oder Fußschmerzen bekommen kann. Dann empfehle ich mit dem unteren Schienbein zu treten. Dies kann auch sehr praktisch sein, wenn man einen durchgezogenen Roundhouse Kick ausführt, da man hier mehr Kraft aufbringen kann den Gegner zu Boden zu schmettern. Beim geschnappten Roundhouse klappen wir nach dem Treffer das Schienbein wieder an und setzen das Bein hinten ab. Dies kann erstmal etwas schwierig für die Balance sein. Beim durchgezogenen Halbkreistritt schwingen wir das Bein soweit, bis wir es wieder hinten absetzen können.

Side Kick

Das ist mein Lieblingskick. Hier ist es wichtig, dass wir mit dem angehobenen Knie vor der Brust starten. Das bedeutet, dass dieser Kick herausgeschoben wird. Also wieder den Standfuß aufdrehen (100°-180° sodass die Ferse zum Ziel zeigt), Knie zur Brust bringen (oder wenn man seitlich steht vor die Hüfte ziehen) und von hier kräftig den Fuß Richtung Ziel herausschieben. Dabei schön die Hüfte mitnehmen um viel Distanz zu überbrücken und mehr Kraft in den Kick zu legen. Der Side Kick ist auch gut um Platz zu schaffen, also als Pushkick zu verwenden. Auf ein großes Pad kann dabei der ganze Fuß seitlich aufgesetzt werden. Wenn man den Side Kick zum Kopf ausführt oder in die Luft, sollte der Fuß seitlich eingedreht sein, d.h. Zehen zeigen nach vorn und wir versuchen den Gegner mit dem Haken zu treffen. Um mehr Kraft in diesen Kick zu legen, kann man die Schulter gegendrehen, sodass es fast ein Back Side Kick wird. Nach dem Treffer das Knie wieder zur Brust ziehen und den Fuß kontrolliert hinten absetzen.

Hier beschreibe ich euch wirklich die ersten Schritte. Wenn ihr die Technik verstanden habt, müsst ihr natürlich die Bewegungen im Flow ausführen. Natürlich kann man dann auch die Tritte variieren, wie z.B. mit den vorderen Fuß zu kicken oder man probiert verschiedene Höhen aus oder man setzt einen Schritt davor oder, oder oder…

Wenn ihr Fragen habt, gern einfach einen Kommentar schreiben.

Wollt ihr noch ein Basis Kick Blogeintrag? Es gibt nämlich noch ein paar andere schöne Basic Tritte.

Seid fleißig!

HIIT IT HARD!

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